Mackmyra Mack

Mackmyra Mack Swedish Single Malt Whisky

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Der Mackmyra Mack gehört zum Kernsortiment der Brennerei und ist praktisch der Einsteiger. Alle Zutaten kommen selbstverständlich aus Schweden.

Mackmyra, gegründet im Jahr 1999, besteht aus zwei Destillerien. Während die erste rund 600.000 Flaschen pro Jahr produziert, schafft die zweite ca. das Dreifache, also 1,8 Millionen Flaschen. Es werden so viele limitierte Auflagen produziert, dass man als Genießer kaum nachkommt.

Wir probieren erst einmal das Kernsortiment durch, bevor es weiter geht. Der Mack reifte in amerikanischen Eichenfässern und wird mit 40 Volumenprozenten abgefüllt.

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Nikka From The Barrel

Nikka From The Barrel Japanese Blended Whisky
Nikka From The Barrel Japanese Blended Whisky

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Der Nikka from the Barrel ist ein Blend aus Japan. Mit einem aktuellen Preis (Anfang 2020!) von ca. 35€ gehört er zu den Japanern, die kein schlechtes Gewissen beim Kauf einer Flasche erzeugen. Gut, er wird in 0,5 Liter Flaschen abgefüllt. Das wären dann für eine 0,7 Liter Flasche ca. 50€.

From the barrel in the barrel

Wie erwähnt, handelt es sich bei diesem Whisky um einen Blend, heißt also, dass mehrere Whiskys miteinander vermischt werden. Diese Whiskys werden nach dem Verschnitt in zuvor verwendeten Fässern verheiratet. Dabei verrät Nikka nicht, was vorher in diesen Fässern gelagert wurde.

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Black Rock Batch 7

Black Rock Batch 7 Single Malt Irish Whiskey
Black Rock Batch 7 Single Malt Irish Whiskey

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Heute steht ein Whiskey auf dem Plan, der eher nicht in die Kategorie “Standard” passt. Der Black Rock Batch 7 ist die siebte Reihe einer unabhängigen Abfüllung. Manche Leser haben vielleicht schon an der Schreibweise erkannt, dass es sich heute nicht um einen Schotten handelt. Der heutige Whiskey kommt aus Irland.

Was ist anders?

Dass dieser Whiskey unabhängig abgefüllt ist, erwähnten wir ja bereits. Aber da gibt es noch einiges mehr. Beim siebten Batch wurde zum ersten Mal mit Rauch gearbeitet. Außerdem wurde dieser Whiskey in Fassstärke abgefüllt. Mit stolzen 59,9 Volumenprozenten! Ein rauchiger, fassstarker Ire? Das kommt nicht so häufig vor. So hat man auch auf eine Kühlfiltrierung verzichtet. Doch was fehlt noch, wenn man den Whiskey möglichst authentisch in die Flaschen abfüllen möchte? Natürlich, die Farbe! So wurde bei dieser Abfüllung auch auf die Zugabe von Farbstoff verzichtet. Das kann man schon fast als mutig bezeichnen. Denn erstens wurden für diese Abfüllung zwei First-Fill Bourbonfässer ausgewählt. Bourbonfässer geben weniger Farbe ab als z. B. Sherryfässer. Zweitens sind die Whiskeys “nur” fast vier Jahre alt. Damit haben wir also einen drei Jahre alten Whiskey vor uns. Und außerdem: Nicht typisch irisch wurde dieser Whiskey zweifach destilliert.

Der unabhängige Abfüller

Wir haben hier wieder einen Whiskey von irish-whiskeys.de. Das Gesicht hinter diesem Importeur und Fachhändler für irische Whiskeys ist Mareike Spitzer. Das ist nicht ihre erste Abfüllung. Wir durften schon mehrere probieren und waren immer begeistert. Besonders schön finden wir, dass sie sich nicht stur an Standards hält und gerne etwas ausprobiert. So wurden für diese Abfüllung jeweils ein stark rauchiger Single Malt und ein Double Distilled Single Malt Fass vermählt.

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Ardmore 12 Jahre Port Wood Finish

The Ardmore 12 Jahre Highland Single Malt Scotch Whisky Port Wood Finish
The Ardmore 12 Jahre Highland Single Malt Scotch Whisky Port Wood Finish

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Wir befinden uns in den Highlands, ganz nah an der Speyside. Theoretisch haben wir es mit einem Speysider zu tun, doch Ardmore bezeichnet seine Whiskies als Highland Whisky. Nun ja, wenn man es genau nimmt, sind Speyside Whiskies gleichzeitig auch Highland Whiskies, da die Speyside in den Highlands liegt.

Rauch und Port

Eine Kombination, die uns persönlich sehr gut gefällt. Die Brennerei Ardmore produziert diesen Whisky mit 100% rauchigem Malz, allerdings hält sich der Rauchanteil in Grenzen. So kommen wir hier auf ca. 12 PPM. Zum Vergleich liegt der Islay Whisky Laphroaig 10 Jahre zwischen 40 und 50 PPM. Also alles noch im Rahmen des “erträglichen”.

Reifen durfte dieser Whisky in amerikanischen Ex-Boubonfässern, ehe er ein Finish in europäischen Portweinfässern bekam. Diese geben ein süßes, fruchtiges Aroma ab. Durch die Kombination mit dem Rauch entsteht hier ein schöner Kontrast.

12 Jahre und der Preis

Portwein Finish Whiskies mit Altersangabe hat man nicht jeden Tag. Auch wenn es nicht direkt ersichtlich ist, trägt dieser Whisky ein Alter von 12 Jahren. Das kann man auch auf der offiziellen Seite von Ardmore nachlesen.

Ca. 50€ ruft der Hersteller für eine Flasche auf. Für einen 12 Jährigen ein stolzer Preis. Hier gehört jetzt ein ABER hin! Denn schließlich steigen die Produktionskosten durch das Portwein Finish. Außerdem wurde dieser Whisky mit 46 Volumenprozenten abgefüllt, Alkohol ist bekanntlich teurer als Wasser. Auf dem Papier scheint der Preis gerechtfertigt zu sein. Es gibt NAS Whiskies, die sogar teurer sind. Am Ende kommt es natürlich immer darauf an, wie der Whisky schmeckt.

Teacher’s

Es gibt wenige Single Malt Abfüllungen von Ardmore. Mit einem Produktionsvolumen von über 5 Millionen Litern im Jahr ein wenig verblüffend, oder nicht?

Viele Whisky-Interessierte dürften über den Teacher’s Blended Whisky gestolpert sein, denn dieser ist oft in Supermärkten und auch Discountern zu finden. Er wird massenweise produziert. Liest man den Namen des Gründers der Ardmore Brennerei, dürfte es einen Aha-Moment geben: Adam Teacher.

Im Jahr 1898 gründete Adam Teacher die Ardmore Brennerei. Hauptsächlich wird der produzierte Whisky in Blends eingesetzt, besonders im hauseigenen Teacher’s Blend. Aktuell befindet sich die Brennerei im Besitz von Beam Suntory, dem japanischen Spirituosenkonzern.

Auf eine Kältefiltrierung hat Ardmore verzichtet, damit keine Aromen verloren gehen.

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Crown Royal

Crown Royal Canadian Blended Whisky
Crown Royal Canadian Blended Whisky

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Wir haben heute mal einen Kanadier vor uns. Der Crown Royal ist ein kanadischer blended Whisky.

Canadian Whisky – ohne “e”

Obwohl in den USA die Schreibweise mit “e” üblich ist, verzichtet man in Kanada auf das “e” und setzt auf die schottische Schreibweise. Das hat auch seinen Grund. Wir verweisen hiermit auf unser Whisky Kompendium, Teil 3: Whisky oder Whiskey?

Kanadischer Whisky, das ist so eine Sache. Schließlich dürfen bei der Herstellung andere Spirituosen vermählt werden, ja sogar alkoholfreie Getränke wie Fruchtsäfte, wenn auch in geringen Mengen. In unserem Whisky Wissen Teil 1 haben wir ein paar Zeilen zum kanadischen Whisky geschrieben: Teil 1 – Whisky Sorten

Fine de Luxe

Sieht man sich die Aufmachung dieses Whiskys an, denkt man an zwei Dinge: Königlicher Whisky oder Proll und nichts dahinter? Jedenfalls ist der Crown Royal der meistverkaufte Kanadier in den USA. Anfangs in der Waterloo Brennerei, entsteht er heute in der Gimli Brennerei. Erstere wurde 1992 geschlossen.

Ein klein wenig Geschichte

Anfangs gehörte Crown Royal dem kanadischen Mischkonzern Seagram, welchen es nicht mehr gibt. Denn dieser wurde im Jahr 2000 von Vivendi aufgekauft. Die Wein- und Spirituosen Sparte gab Vivendi für mehrere Milliarden Euro gleich an Diageo und Pernod Ricard ab. Somit befindet sich Crown Royal im Besitz von Diageo.

Doch wie entstand dieser Blend? Das reicht bis ins Jahr 1939 zurück, als der britische König Georg VI und Königin Elisabeth ein Besuch in Kanada abstatteten0. Zu seinen Ehren erschufen kanadische Brenner einen besonderen Blend, der aus 50 verschiedenen Whiskies besteht.

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