Tullamore D.E.W. 12 Jahre Special Reserve Irish Blended Whiskey
Allgemein
In der irischen Kleinstadt Tullamore, wurde der Tullamore im Jahre 1829 zum ersten Mal gebrannt.
Daniel E. Williams fing als Lehrling in der Brennerei an, bis er später Eigentümer dieser Brennerei wurde.
Fällt dir etwas am Namen auf? Wir nehmen jeweils den ersten Buchstaben: DEW. Aha!
Heute (seit 2010) gehört das Label den Eigentümern von Glenfiddich, dem Konzern William Grant & Sons.
Jeder, der mehr oder weniger regelmäßig im Supermarktregal nach Whiskys schaut, hat die Flasche mit dem grünen Etikett schon einmal gesehen.
Tullamore D.E.W. ist ein günstiger, gut verkaufter Blend aus Irland.
Doch heute geht es um seinen großen Bruder – Tullamore D.E.W. 12 Jahre Special Reserve mit dem violetten Etikett.
Auch bei diesem Whiskey handelt es sich um einen Blend. Was macht ihn besonders?
Dieser Whiskey ist eine Kombination aus drei verschiedenen Sorten Irish Whiskey:
The Barreliers Miltonduff 6 Jahre Speyside Single Malt Scotch Whisky
Allgemein
Heute geht es um etwas ganz Besonderes. Und zwar um Whisky aus Schottland, der in Deutschland gereift ist.
The Barreliers ist ein unabhängiger Abfüller aus Deutschland, Berlin.
Die beiden Brüder Alex und Chris entschieden sich Anfang 2017, eigene Single Cask Abfüllungen auf den Markt zu bringen.
Dabei steht die Auswahl des Fasses im Mittelpunkt, woraus sich auch der Name des unabhängigen Abfüllers ableiten lässt:
The Barreliers (eine Verschmelzung der beiden Wörter Barrel und Sommelier).
Die Abfüllungen enthalten keinen Farbstoff und werden nicht kühlgefiltert.
Das klingt super!
Februar. Die Tage sind kurz. Der kalte Monat zwingt das Wasser zu gefrieren. Bei diesen Minusgraden sehnen wir uns nach etwas Heißem.
Glühwein schmeckt nach Weihnachten nicht mehr. Oder er schmeckt einfach zu weihnachtlich. Ein paar Tage nach Weihnachten, vor Silvester, ist Glühwein noch ok, aber im Februar?
Der Hot Toddy schafft Abhilfe! Die Schotten kennen ihn als heißen Whisky, denn ursprünglich wurde wohl im 18. Jahrhundert in Schottland ein heißer Drink, bestehend aus Whisky, heißem Wasser, Zucker, Zitrone und Gewürzen getrunken.
Bei der Zubereitung des Hot Toddy gibt es einen gewissen Spielraum. Glühwein ist meistens (zu) süß, so kann man den Hot Toddy sauer und mit einer ordentlichen Würze versehen.
Der Connemara Original – torfiger Irish Whiskey mit weichem Charakter
Allgemein
Heute geht es in das benachbarte Irland. Die Brennerei Connemara liegt in der gleichnamigen Region im Westen des Landes. Dieser Whiskey weicht vom typischen irischen Stil ab, denn der Connemara gehört zu den wenigen rauchigen Irish Whiskeys. Außerdem wird er – im Gegensatz zum traditionellen Irish Whiskey – nur zweimal destilliert, wie es sonst meist bei schottischem Whisky üblich ist. Damit haben wir einen außergewöhnlichen Whiskey vor uns.
Abgefüllt wird dieser Connemara mit 40 Volumenprozenten. Er reifte in amerikanischen Ex-Bourbonfässern. Auf eine Altersangabe wurde verzichtet; es wurden Whiskeys verschiedenen Alters zusammengeführt.
Fakten zum Connemara Peated
Herkunft: Irland
Sorte: Single Malt
Alter: NAS
Fassart: Ex-Bourbonfässer
Abfüllung: 40 % Vol.
Besonderheit: zweifach destilliert
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Optik
Im Glas zeigt sich der Connemara Peated in einem hellen, klaren Goldton – fast wie strohfarben. Die Farbe wirkt leicht und frisch, was gut zu seinem weichen Charakter passt. Es ist bekannt, dass der Whiskey mit Farbstoff (E150a) nachgefärbt wurde, was die goldene Tönung etwas intensiviert. Die Konsistenz im Glas ist dünn, die Beine laufen zügig an der Glaswand hinab – ein Hinweis auf den eher leichten Körper und den moderaten Alkoholgehalt von 40 Volumenprozent.
Nosing
Der trockene, torfige Rauch steht im Vordergrund, ohne aufdringlich zu sein. Danach folgt eine leichte Süße von Vanille. Im Hintergrund zeigen sich Fruchtnoten von Äpfeln; außerdem steigen Malz und eine feine Würze in die Nase. Trotz seiner Rauchigkeit wirkt der Ire mild und weich. Negativ fällt auf, dass der Whiskey minimal alkoholisch wirkt – seine Jugend scheint leicht durch, jedoch nicht so, dass es stört. Die fruchtigen Noten, vor allem helle Früchte, treten nach dem ersten Probieren deutlicher hervor.
Connemara Peated Irish Single Malt Whisky
Geschmack
Im Mund zeigt sich der Connemara zunächst mild. Kurz darauf entfalten sich kühle Rauchnoten (z. B. Asche), kräftiger als in der Nase, begleitet von etwas Pfeffer (ohne Schärfe), Würze und Malz. Die Süße bleibt präsent, erinnert an Karamell und Honig, während im Hintergrund helle Früchte mitschwingen. Sehr mild und weich; er wirkt sogar etwas verwässert – nicht einmal ein Prickeln auf der Zunge.
Nachklang
Es bleibt etwas Asche zurück. Für einen rauchigen Whiskey ist der Abgang eher kurz und dünn; Noten der Eiche sind kaum wahrnehmbar. Auch die Apfelfrucht zeigt sich noch einmal, wenn auch nur kurz, fruchtig-süß. Insgesamt fehlt dem Finish etwas an Fülle.
Kommentar
Der Connemara ist – typisch irisch – sehr weich und mild und insgesamt ein durchaus solider Whiskey. Untypisch irisch sind seine Rauchnoten. Er vereint eine leichte Rauchigkeit mit süßen, fruchtigen Apfelnoten und lädt in die Welt der rauchigen Whiskeys ein. Dennoch bleibt er insgesamt eher zurückhaltend – etwas mehr Tiefe hätte ihm gutgetan. Ein einfacher, eindimensionaler Whiskey, der seine Jugend nicht ganz verbergen kann: Hier gibt es nicht allzu viel zu entdecken. Der Rauch ist nicht dominant, aber klar vorhanden. Definitiv ein Whiskey für die Einstiegsklasse – und in dieser macht er vieles richtig. Du möchtest dich langsam an Rauch herantasten? Dann besorg dir ein Sample vom Connemara, oder gleich eine ganze Flasche; auch preislich liegt sie im Einsteigerbereich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis (PLV) passt hier!
Was sollen wir sagen, ein paar Wochen später fanden wir tatsächlich kaum noch Jugend im Whisky. Aufmachen, eingießen, genießen – ohne Philosophie. Doch, der gefällt uns echt gut, ein toller Daily Dram für die Hausbar.
Die Reise geht heute nach Irland. Genauer genommen nach Dublin, die Hauptstadt Irlands.
Teeling ist keine Whiskey Brennerei, sondern bezeichnet den Namen einer Familie.
Zwar gründete Walter Teeling im Jahre 1782 eine Brennerei in Dublin; diese wurde jedoch von einer größeren Destillerie aufgekauft.
John Teeling kaufte Mitte der 80er Jahre eine Kartoffelschnaps Brennerei, die er schon bald in eine Whiskybrennerei umbaute.
Damit gründete er 1987 die Cooley Brennerei, in der auch Jack und Stephen Teeling arbeiteten, die Söhne von John Teeling.
Nachdem diese Brennerei im Jahr 2011 von Jim Beam aufgekauft wurde, blieben weit mehr als 10.000 Fässer bei den Teelings.
Mit diesem Bestand gründete Jack Teeling das Label Teeling Whiskey. Stephen stieß später dazu.