Green Spot

Mitchell & Son Green Spot Single Pot Still Whiskey
Mitchell & Son Green Spot Single Pot Still Whiskey

Allgemein

Wir besuchen heute mal wieder Irland und probieren den Whiskey mit dem grünen Punkt – Green Spot.

Der Einsteiger

Mit dem “normalen” Green Spot probieren wir den Einsteiger der Spot Whiskeys. Dieser wird auch mit ein paar anderen Finishs angeboten. Außerdem gibt es da noch den Yellow Spot, der eine Altersangabe von 12 Jahren trägt. Das Schlusslicht bilder der Red Spot mit seinen 15 Jahren.

Außerdem gibt es noch einen Blue Spot, welcher ein Alter von 7 Jahren trägt und in Fassstärke abgefüllt wird. Wie es aber mit der Verfügbarkeit aussieht, können wir leider nicht sagen.

Irish Distillers und Mitchell & Son

Dieser Whiskey wurde hergestellt für Mitchell & Son. Das ist ein großes Spirituosengeschäft in Dublin, gegründet im Jahr 1805. Das Hauptgeschäft liegt jedoch eher beim Wein.

Und wer hat den Whiskey hergestellt? Dahinter stecken die Irish Distillers. Dieses Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft von französischen Spirituosenkonzern Pernod Ricard. Gebrannt wird die Spirituose in der Midleton Distillery im irischen County Cork. Hier wird auch der berühmte Jameson hergestellt.

Single Pot Still Whiskey

Der Green Spot Whiskey ist kein Blend, kein Single Malt, sondern ein Pot Still Whiskey. In Irland wird Whiskey oft im Single Pot Still Verfahren gebrannt. Das bedeutet, dass nicht nur gemälzte Gerste destilliert wird, sondern auch ungemälzte. Das ist darauf zurückzuführen, dass in Irland irgendwann Steuern auf gemälzte Gerste erhoben wurde. Um Geld zu sparen, hat man den Anteil der gemälzten Gerste auf ein Minimun reduziert und den Rest mit ungemälzter Gerste aufgefüllt.

Ein gewisser Anteil an gemälzter Gerste ist zwingend notwendig, damit Stärke in Zucker umgewandelt werden kann.

Der Begriff Single Pot Still bedeutet aber nicht, dass nur Gerste verwendet wurde. Es kann jede Getreidesorte beigemischt werden. Manche Brennereien schreiben auf das Etikett, dass nur ausschließlich Gerste zum Einsatz kam.

Green Spot Whiskey

Jetzt aber mal zum eigentlichen Whiskey. Wie in Irland üblich, wurde dieser Tropfen dreifach destilliert. Abgefüllt mit 40 Volumenprozenten, kühlgefiltert und mit Farbstoff aufgepeppt. Ok, auf dem Papier macht der Green Spot keinen wirklich guten Eindruck, aber am Ende zählt das Aroma.

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Ein Grund zum Anstoßen 🥃

Whisky im Nosing Glas
Whisky im Nosing Glas

Elijah Craig Small Batch

Elijah Craig Small Batch Kentucky Straight Bourbon
Elijah Craig Small Batch Kentucky Straight Bourbon

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Heute probieren wir den Elijah Craig Small Batch ohne Altersangabe.

Die Altersangabe

Dieser Kentucky Straight Bourbon wurde früher mit einer Altersangabe von 12 Jahren verkauft. Inzwischen fehlt diese Angabe, da die Nachfrage so hoch war. Kann dieser nun qualitativ nicht mehr mithalten?

Ältere Fässer sind weiterhin dabei, nur ist man bei der Fasszusammenstellung flexibler geworden. Auf dem Etikett muss schließlich das jüngste Fass genannt werden. Beispiel: Besteht eine Abfüllung aus Whiskies mit 5, 12 und 18 Jahre altem Whisky, so muss der Whisky als 5 Jähriger verkauft werden. Mehr dazu hier: Das Alter.

Für diese Abfüllung dürften 8 – 12 jährige Whiskies verwendet worden sein.

Small Batch

Pro Jahr werden nur ca. 100 Fässer abgefüllt, deshalb der Beiname “Small Batch”.

Mit 94 Proof kommt der Bourbon in die Flaschen, das sind 47 Volumenprozente. So hat man den Alkoholgehalt um 2% gegenüber dem früheren 12 Jährigen erhöht, um dem Genießer entgegenzukommen. Selbstverständlich ohne Farbstoff, sonst wäre es kein Straight Bourbon.

Den Löwenanteil der Maische bildet der Mais mit 78%. Dazu kommen 10% Roggen und 12% Gerste.

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Chivas Regal 18 Jahre

Chivas Regal 18 Jahre Gold Signature Blended Scotch Whisky
Chivas Regal 18 Jahre Gold Signature Blended Scotch Whisky

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Chivas Regal ist keine Brennerei, sondern eine Marke. Unter dieser Whisky-Marke werden verschiedene Blended Whiskies angeboten. Wir nehmen uns heute den Chivas Regal 18 Jahre Gold Signature unter die Lupe.

Ein Blend aus alten Whiskies

Auf dem Etikett steht “Blended Scotch Whisky”. Das bedeutet, dass wir hier einen Verschnitt aus Malt und Grain Whiskies haben, die mindestens 18 Jahre alt sind. Schließlich bestimmt der jüngste Whisky die Altersangabe. Mehr dazu hier: Das Alter. Und das für ca. 50€. Es gibt sogar Whiskies ohne Altersangabe, die deutlich teurer sind. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Ein Whisky, der gerne verschenkt wird

Wir haben schon öfter mitbekommen, dass diese Flasche zu besonderen Anlässen verschenkt oder geöffnet wurde. Den Chivas Regal kennt man aus dem Supermarkt als Spitzenwhisky unter den “Nicht-Kennern”.

Was könnte da drin sein?

Chivas Regal steht unter dem Dach von Pernod Ricard. Dem franzöischen Spirituosenkonzern gehören viele schottische Brennereien an, zu den bekannten gehören u. a. Aberlour, Glenlivet, Scapa und Strathisla. Die unbekannten Brennereien stellen hauptsächlich Whiskies für Blends her. Demnach ist es unmöglich, hier genaueres zu sagen. Doch eins weiß man: Der Lead-Malt kommt aus der Brennerei Strathisla.

Im Übrigen sind nicht nur schottische Brennereien im Portfolio von Pernod Ricard. Neben vielen anderen Spirituosen gehören disem auch die Irish Distillers an. Unter dieser Tochtergesellschaft finden sich u. a. die bedeutende irische Brennerei Midleton und die Marken Jameson und Redbreast.

Die Eckdaten

Da Chivas Regal für den Massenmarkt produziert wird, ist es nicht verwundernd, dass dieser mit 40 Volumenprozente in die Flaschen kommt und nicht kühlgefiltert wurde. Wir finden außerdem den Hinweis, dass Farbstoff enthalten ist. Wer weiß, vielleicht ist der Anteil an blassem Grainwhisky so hoch, dass hier nachgeholfen werden musste. Oder aber es befindet sich gar kein Farbstoff im Whisky?

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Speyburn 10 Jahre

Speyburn 10 Jahre Speyside Single Malt Scotch Whisky
Speyburn 10 Jahre Speyside Single Malt Scotch Whisky

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Zur Verkostung steht heute der Speyburn 10 Jahre bereit.

Ein bisschen was zu Speyburn

Der Name lässt bereits erraten, dass die Brennerei Speyburn an der Spey gelegen ist. Gegründet wurde diese Destillerie im Jahr 1897 und gehört zu den kleinsten Brennereien in Schottland. Das Produktionsvolumen liegt bei ca. 2 Millionen Litern im Jahr. Allerdings wird der größte Teil für Blended Whiskys verwendet.

Das neue Sortiment

Lange Zeit gab es wenig Auswahl an Single Malts von Speyburn. Im Jahr 2018 wurde das Sortiment überarbeitet. Den Speyburn 10 Jahre gibt es zwar schon seit dem Jahr 1992 im Angebot, doch das Design der Flasche wurde aufgearbeitet.

Außerdem kam noch der Speyburn 15 und 18 Jahre auf den Markt. Den Bradan Orach gibt es nach wie vor auch weiterhin im Angebot.

Der Whisky

Auf dem Papier macht der Whisky eher einen laschen Eindruck. Denn der Speyburn 10 Jahre kommt mit dem Mindestalkoholgehalt für Whisky in die Flaschen, also 40%. Dazu findet man den Hinweis, dass im Whisky Farbstoff enthalten ist. Auf eine  Kühlfilterung wurde nicht verzichtet.

Aaaaber. Das ist eine typische Einsteigerabfüllung, das muss ja noch nichts heißen. Schließlich trägt diese Abfüllung eine Altersangabe und durfte in Bourbon und Sherryfässern baden. Aktuell ist eine Flasche für 25€ zu haben. Das klingt schon mal nicht schlecht!

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