
Allgemein
Nachdem wir bereits den 10- und den 15-Jährigen probiert haben, steht heute endlich der Glencadam 21 Jahre an – eine Reife, bei der Glencadam seine elegante Handschrift voll ausspielt.
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Eines der ältesten Abfüllungen aus dem Hause Glencadam
Der 21-Jährige hat über die Jahre mehrfach Auszeichnungen mitgenommen – kein Wunder, denn er trifft eine schöne Balance aus Reife und Frische. In der Core Range gehört er zu den ältesten Standards; nur der 25-jährige „Senior“ setzt noch eins drauf. Stilistisch bleibt Glencadam seiner Linie treu: citrus-led, sauber destilliert, präzise in der Fassarbeit – und mit dem für die Brennerei typischen, feinen „Wachsfilm“, der die Aromen trägt, ohne schwer zu wirken.
Im Vergleich: Der 10er steht für die klare, hellfruchtige Basis; der 15er zieht die Textur etwas an und legt Tiefe darunter. Der 21er führt diese Entwicklung konsequent fort: mehr Ruhe, längerer Atem, mehr Nuance – ohne dabei in Holzlastigkeit oder muffige Sherryschwere abzudriften. Das ist erwachsene Eleganz, die nicht laut sein muss.
Diesmal auch Sherryfässer
Der 21-Jährige reift in einer Kombination aus Bourbon- und Sherryfässern. Ex-Bourbon liefert die vanillige Süße, helles Karamell, Kokos- und Biskuitanspielungen; die Sherryfässer steuern getrocknete Früchte, helle Nüsse und einen Hauch Honigwachs bei. Wichtig: Die Sherrynote bleibt integriert – sie umrahmt die Zitrus-DNA von Glencadam, statt sie zu überdecken.
Abgefüllt wird in bewährter Manier mit 46 %, nicht kühlfiltriert und ohne Farbstoff. Dadurch bleibt die Textur intakt, die Aromen wirken klarer und feiner abgestuft. Genau so soll ein reifer Highland im Glencadam-Stil schmecken.
Fakten zum Glencadam 21 Jahre
- Destillerie: Glencadam
- Herkunft: Schottland (Highlands)
- Alter: 21 Jahre
- Fässer: Bourbon- & Sherryfässer
- Abfüllung: 46 % vol, ohne Farbstoff, nicht kühlfiltriert




