Speyburn Bradan Orach

Speyburn Bradan Orach Speyside Single Malt Scotch Whisky
Speyburn Bradan Orach Speyside Single Malt Scotch Whisky

Allgemein

Heute geht es um den goldenen Lachs – Speyburn Bradan Orach. Goldener Lachs? Jedenfalls ist dies die Übersetzung von Bradan Orach.
Gelegen in der schottischen Stadt Rothes, haben wir hier einen Whisky aus der Speyside vor uns.

Die Brennerei wurde 1897 von John Hopkins gegründet, der auch zu dieser Zeit der Besitzer der Brennerei Tobermory war.
Speyburn bezieht das Wasser für die Whiskyherstellung aus einem Nebenfluss der Spey – Granty Burn.
Daraus lässt sich auch der Name der Destillerie leiten.

Dieser Whisky reifte zu 100% in Ex-Bourbon Fässern. Er ist ziemlich günstig zu haben (gelegentlich auch in Discountern) und weist 40 Volumenprozente auf. Ohne Altersangabe wird die schöne Flasche auf den Markt gebracht.

Optik

Der Whisky zeigt helles Gold im Glas und wurde mit Farbstoff aufgebessert.

Nosing

Als erstes kommt der Nase der Geruch eines Maischbottichs entgegen, wie wenn man eine Whisky-Destillerie besucht.
Dazu eine Portion Alkohol, der auch ein wenig sticht. Der Whisky wirkt ziemlich unreif, jedenfalls vorerst in der Nase.
Nach einer gewissen Zeit zeigt der Whisky ein frisches Aroma von sauren Zitronen mit blumigen und grasigen Akzenten.
Dahinter befinden sich ganz dezent Äpfel mit ein wenig Vanille.

In der Nase erinnert dieser Whisky fast an einen schlechten Blend.

Geschmack

Auch im Mund wird der Whisky kaum besser. Würzig, bitter mit einer Portion Eiche schlägt sich der Whisky durch den Mundraum.
Es ist eine Ordentliche Menge an Alkohol wahrnehmbar.
Es ist kaum eine Fruchtigkeit vorhanden, geschweige denn Süße.
Wahrscheinlich wurden für diesen Whisky ausgelutschte Fässer verwendet. Zudem macht er einen sehr jungen Eindruck.

Nachklang

Kurzer, langweiliger und unspektakulärer Abgang, der von einer sprittigen Note begleitet wird. Blöderweise brennt er sogar ein wenig im Abgang.

Kommentar

Der Speyburn Bradan Orach konnte leider in allen Phasen nicht überzeugen. Das Nosing schneidet jedoch am besten ab.
Man merkt dann doch ziemlich deutlich, dass er unausgereift und jung ist.
Der sprittige Geschmack und Nachklang sorgen dafür, dass der Whisky wahrscheinlich nicht mehr in unser Glas fließen wird.
Was machen wir jetzt mit der Flasche? Er gehört leider zu den Whiskys, die uns am wenigsten gefallen haben.
Das hat jedoch eine positive Seite: Der nächste Whisky schmeckt umso besser!
Sorry, aber das musste sein.

Wir freuen uns auf die anderen Abfüllungen dieser Destillerie. Diese steht übrigens teilweise in schottischem Denkmalschutz.

Eigenschaft Wert
Herkunft Schottland Speyside
Sorte Single Malt
Alter NAS
Volumenprozente
40
ohne Farbstoff
ohne Kühlfiltrierung
Whiskybase ID 117447
Frucht
Süße
Würze
Sherry
Rauch
Intensität
Komplexität
Fazit

Zusammenfassung auf YouTube

Erscheint demnächst.

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