The Glenlivet 15 Jahre French Oak Single Malt Scotch Whisky
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The Glenlivet 15 Jahre French Oak – irgendwas muss an diesem Whisky doch französisch sein? Ja, aber dennoch haben wir es mit einem Scotch zu tun.
Den Namen verdankt sich dieser Whisky, neben der Reifung in Bourbonfässern, der Reifung in französischen Eichenfässern. Die Limousin-Eichenfässer aus der Dordogne werden normalerweise für die Reifung von Cognac verwendet. Die Fässer sind teurer als die amerikanischen Eichenfässer und bekannt für kräftige Würze. Wie lange die Spirituose in diesen Fässern gebadet hat, hält die Brennerei geheim.
Ein außergewöhnlicher Single Malt.
Er wurde auf 40 Volumenprozente Trinkstärke verdünnt und kühlgefiltert.
The Glenlivet 12 Jahre Speyside Single Malt Scotch Whisky
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Der Glenlivet 12 Jahre gehört zu den Standard Whiskys, jedenfalls auf dem Papier. Langweilig? Nein, auf keinen Fall. Auch Whiskys aus der „Massenware“ können überzeugen.
Wir haben nun einen Single Malt vor uns, der relativ häufig anzutreffen ist. Er wurde kühlgefiltert und kommt mit 40 Volumenprozenten in die Flasche. Eine davon ist (Stand Sommer 2020) für ca. 30€ zu haben. Für einen „Standard 12 Jährigen“ ein gewöhnlicher, aber guter Preis.
2015 wurde diese Flasche durch den „The Glenlivet Founder’s Reserve“ ersetzt. Er ist aber seit 2019 mit neuem Design unter dem Namen „The Glenlivet 12 Years Double Oak“ wieder zurück!
Unsere Verkostung bezieht sich auf die alte, grüne Flasche, doch geschmacklich hat sich laut Pernod Ricard (Eigentümer von The Glenlivet) nichts geändert.
Springbank 10 Jahre Campbeltown Single Malt Scotch Whisky
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Heute gibt es etwas Besonderes. Und zwar den Springbank 10 Jahre.
Was macht diesen Whisky besonders?
Springbank ist eine Brennerei, die in der Region Campbeltown liegt. Diese Region bildete früher mit 34 Whisky Destillerien eine Hochburg. Aktuell sind nur noch drei aktiv. Springbank ist eine davon.
Farbe, Malz und Rauch
Die Brennerei Springbank hat zudem noch weitere Besonderheiten. So werden ihre Whiskys grundsätzlich nicht gefärbt. Außerdem besitzt diese Destillerie eine eigene Mälzerei. So wird bei der Produktion des Whiskys einzig das selbst hergestellte Malz verwendet, welches leicht getorft wird. Der phenolische Anteil dürfte jedoch bei ca. 10 PPM liegen.
Zweieinhalbfach destilliert?
Der Nachlauf aus dem ersten Brennvorgang wird dreifach destilliert, während der Rest zweifach destilliert wird. Das ist nicht typisch und eine ungewöhnliche Destillationsweise von Springbank. Wie genau Springbank destilliert, werden wir erfragen, wenn wir mal vor Ort sind.
Traditionsreiche Produktion
Viele, besser gesagt die meisten Brennereien automatisieren Prozesse bei der Produktion. Auf diese Weise kann schneller produziert werden bei niedrigeren Herstellungskosten. Springbank jedoch nutzt keine Computer bei der Produktion. Die meisten Schritte werden noch händisch angegangen. So werden hier auch mehr Menschen beschäftigt, als in Brennereien mit modernerer Produktion üblich.
Puristisch abgefüllt
Der Springbank 10 Jahre reifte in einer Kombination aus Bourbon und Sherryfässern. Welche Sorte Sherry zuvor das Fass gesehen hat, wird nicht verraten. Abgefüllt mit stolzen 46 Volumenprozenten und ohne Zugabe von Farbstoff kommt er in die Flaschen. Dabei wird der Whisky auch keiner Kältefiltrierung unterzogen. Für echte Puristen ein absolutes Muss. Ein „echter“ Whisky ohne Marketing-Aktionen.
Glenfarclas 17 Jahre Speyside Single Malt Scotch Whisky
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Der Glenfarclas 17 Jahre macht vor allem durch sein ungewöhnliches Alter auf sich aufmerksam. Wer Glenfarclas kennt, dürfte sich nicht wundern, dass dieser Whisky ausschließlich in Oloroso Sherryfässern reifte.
Wir konnten uns durch die „Aged Range“ schon gut durchprobieren. Damit fehlt uns nur noch der 30 und 40 Jährige, wobei eine Miniatur von letzterem vor uns steht und darauf wartet, verkostet zu werden.
Unsere positive Stimmung gegenüber Glenfarclas erhöht die Freude auf die Verkostung des heutigen Whiskys.
Hier geht es zu unseren bisherigen Tasting Notes der Aged Range:
Der Highland Black 8 Jahre stand am 10.11.2018 in den Verkaufsregalen von Aldi Süd.
Der beste Whisky der Welt?
Dieser Blended Whisky gewann bei der „Spirits Business Scotch Whisky Masters“ eine Goldmedaille, und zwar in der Rubrik Scotch mit Altersangabe bis 12 Jahre!
Hierbei handelt es sich um einen Whisky Wettbewerb, der in verschiedene Kategorien unterteilt ist.
Die Whiskys werden dabei blind verkostet, das bedeutet, dass die Kriterien wie Preis oder auch die Eigenschaften des Whiskys (z. B. Farbstoff, Kühlfiltrierung) außer Acht gelassen werden.
In den Medien waren sofort mehrere Schlagzeilen zu lesen wie: Der beste Whisky der Welt kommt von Aldi!
Was hat das zu bedeuten?
Nichts! Absolut nichts! Wer hatte zuvor von diesem Wettbewerb gewusst? Wer stand in der Jury? Wie werden die Medaillen vergeben?
Für ~ 15€ (Preis pro Flasche) kann man nicht viel verkehrt machen, dachten wir uns. Wenn man heute nach dieser Flasche sucht, findet man welche in der Bucht für ca. 50€.
Dieser Whisky wurde speziell für Aldi abgefüllt. Man findet jedoch keine Angaben, wer diesen Whisky abgefüllt hat. Generell gibt es ziemlich wenige Informationen über diesen Whisky.